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Die deutschsprachigen Infoseiten zu Psion, EPOC und Symbian

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Teil 8


Hallo Psionfreunde,

es gibt ja unglaublich viele Programme.

Nachdem ich letzte Woche fast jeden Abend bei meinem Nachbarn war, hat es diesem wohl endgültig gelangt.

Er war der Meinung, daß es nun an der Zeit wäre, daß ich selber einen Anschluß bekäme.

Nun, ein Handy wollte ich mir jetzt aber gar nicht kaufen und ich habe auch schon über die PsionMailing Liste gehört, daß dies gar nicht so billig ist.

"Eben" sagte da mein Nachbar.

Die von Psionwelt lachten erst mal. Die meinten daß ein Handy zwar sinnvoll sei, wenn man wirklich mobil sein will, doch es geht auch noch mit herkömmlichen Modems.

Das Modem macht aus den Daten Pieptöne, die dann über die Leitung verschickt werden. Ohne das geht es nicht. Es hört sich an, wie wenn sich zwei Faxgeräte treffen. Da piepst es bei mir auf der Arbeit auch immer so.

Nur welches Modem soll ich nehmen? Ein teures für 348 DM oder das billige zu 78 DM.

Das billige tut es längst, war die Meinung meines Nachbarn, denn die ganzen Zusatzfunktionen könne der Psion eh nicht nutzen.

Na, glauben wir es mal.


So haben wir das ganze Wochenende damit zugebracht uns zu ärgern. Geschlagene 5 Stunden brauchten wir, bis endlich einer von uns auf die Idee kam die von Psionwelt anzumailen.

Wir hatten alles probiert.

Modemeinstellungen, Internetprovider gewechselt. Es mit den verschiedensten "Scripts" versucht.

Nix.

Wir bekamen einfach überhaupt kein Ton aus dem Modem.

Wir haben es sogar umgetauscht. Ich bin extra am Samstag Mittag, kurz bevor die Geschäfte zu machen, noch einmal zum Computermarkt gefahren (Name sage ich nicht). Die haben zwar gemeint, das Modem ginge, es dann aber doch umgetauscht.

Quatsch, dachte ich. Schließlich kam ja überhaupt keine Rückmeldung zustande.

Als dann die Mail Psionwelt kam, war ich ziemlich erschüttert.

Um mit einem Modem zu arbeiten, braucht der Psion nicht nur das serielle Kabel, nein auch noch einen NULLMODEM-Adapter.

Der dreht irgendwelche Leitungen so, daß der Psion meint er sei auch ein richtiger Computer. Und dann geht's. Mein Nachbar hatte zwar einige Adapter und auch beim Modem lag eines bei, doch am Samstag Mittag einen Nullmodemadapter zu bekommen ist fast unmöglich.

Also haben wir uns einen gebaut. Ich sage wir, weil ich die Kabel gehalten habe. :-) (Hey, ich lerne sogar schon die Zeichen. Das ist ein lachendes Gesicht, ihr müßt nur den Kopf schräg legen. Schon gesehen?)

Nun, das Schlimmste an der Mail von Psionwelt war eigentlich der Hinweis, daß es im Internet einige Seiten gibt, die genaustens beschreiben, wie man ins Internet mit dem Psion kommt. Ziemlich blöde. Ich muß im Internet sein, um ins Internet zu kommen. Bin ich schon drin?

Aber glücklicherweise hatte ja mein Nachbar schon einen Zugang.

Wir sind dann über einen Anbieter ins Internet gegangen, der keine Anmeldung und keine Grundgebühr braucht. Das ist zwar teurer, wenn man mehr surft, aber für den Anfang geht es erst mal.

Wie, und welche Einstellungen nötig sind, das schreibe ich euch ein anderes Mal, doch eines ist klar:

MEIN LEBEN HAT SICH VÖLLIG VERÄNDERT!!!


Der Fernseher ist völlig uninteressant geworden und meine Frau ist ziemlich sauer, sitze ich doch den ganzen Abend auf der Couch und lese am Psion. Aber es ist ganz schön schwierig das alles zu lesen. Und ich habe es schon gelernt: Schaltet man in WEB am Psion die Bilder aus, geht alles viel schneller. Leider findet man sich auf manchen Seiten dann nicht mehr zurecht. Aber bei den PsionSeiten geht's meistens.

Prima,

jetzt kann ich von zu Hause Dinge erledigen, für die ich früher weg mußte. Fehlt nur noch, daß ich die Brötchen und den Wasserkasten per Internet bestellen kann.

Und in den eMail-Listen ist ja immer was los. An einem Tag hatte ich schon mal 100 eMails. Habe mich dann aber wieder bei den Modelleisenbahnern abgemeldet. Da verstehe ich ja noch weniger von, als von Psion. Wollte einfach mal viele eMails lesen.

Jetzt habe ich noch drei Nachrichten abonniert und bekomme von Yahoo eine Übersicht von Aktienkursen geschickt. Und ich merke schon jetzt, wie es nach einer Stunde schon in den Fingern juckt, wieder mal in seiner Mailbox nach zu schauen, ob was Neues da ist.

Nichts da,

schließlich kostet das ja Geld.

Mein Geld!

Euer Karl

(geschrieben am 5mx und per eigenem eMail verschickt!)