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Die deutschsprachigen Infoseiten zu Psion, EPOC und Symbian

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Teil 3


Hallo, hier ist Karl!

Jürgen hatte mir vergangene Woche erst mal in einer Nacht-Sitzung gezeigt, wie ich eine Bildschirmkopie mache, die ich dann hier in den Text einfügen kann, damit ich euch zeigen kann, was ich so alles mit dem Psion mache und welche Probleme es bei mir gab.

Da ich keinen anderen Computer habe bin ich voll auf meinen Psion 5mx pro angewiesen und bin dankbar, daß gleich eine Speicherkarte mit im Päckchen dabei war. So sichere ich täglich meine Datenbank und meine Agenda. Das sind auch bislang die einzigen Dinge, die für mich wirklich wichtig sind, doch der Psionprofi sagte mir schon, daß das noch mehr würde.

Aber fangen wir erst einmal einfach an.

Ich entschied mich für den Psion, weil er bei sehr geringer Größe eine vernünftige Tastatur hat. Ich kann diese Gumminippeltasten von billigen Taschenrechnern überhaupt nicht leiden. Damit fielen fast alle anderen Geräte durch den Raster. Und die reinen Display-Geräte sind für mich als Anfänger ein Graus.

Nein, es sollte schon etwas solides sein und ein wenig an einen Computer erinnern. Übrigens arbeite ich mit Word und Excel und einem Host-Programm auf der Arbeit. So unbedarft bin ich also gar nicht.

Das Hauptargument, daß ich mir kein Notebook zugelegt habe, war nicht etwa die Größe. Der Psion ist eigentlich auch noch zu groß, weshalb ich ein wenig mit dem Revo liebäugele. Nein - was mich von Anfang an begeisterte war: Klappe auf und läuft. Ich weiß gar nicht, wie oft ich im Laden stand und immer wieder zu- und aufklappte. Der Verkäufer wurde schon ganz nervös. Wieso geht das bei meinem PC nicht so? So habe ich es mir angewöhnt, morgens, wenn ich zur Arbeit komme an meinen Schreibtisch zu gehen und erst mal den PC einzuschalten. Dann geht es erst mal zur Kantine einen Kaffee holen und bis ich zurück bin, ist mein Rechner gerade fertig und ich kann mit der Arbeit beginnen.

Und beim Psion: Klappe auf - läuft. Adressen abrufen, Kalender anschauen. Zuklappen fertig.

Das war der Grund mir diesen Computer zu kaufen.

Als ich dann abends mit meinem neuen Spielzeug nach Hause kam, wetterte meine Frau erst mal. So viel Geld für so was kleines. Eigentlich hatte sie Recht. Aber ich wollte ihn und so stand er dann auf unserem Küchentisch und ich saß stundenlang davor. Gegen 2 Uhr schaltete meine Frau das Licht aus. Zwei Uhr? Ich hatte 6 Stunden vor dieser Kiste verbracht und nicht einmal etwas zu naschen geholt oder etwas getrunken. Sechs Stunden und ich hatte mir gerade mal jedes eingebaute Programm und jedes Menue angeschaut. Sehr häufig muß ich wohl etwas verstellt haben, denn als ich am nächsten Tag begann ernsthaft das Handbuch durchzuarbeiten, stimmten viele Dinge nicht mit meinen Einstellungen überein.

Auf den Rat eines Nachbarn hin, der übrigens auch den Internetanschluß hat, über den ich das hier versende, machte ich kurzen Prozeß. Ich solle einen Hardreset machen. HÄÄÄÄ


Das allerschlimmste an all den Computernarren ist, daß sie mit den aberwitzigsten Fremdworten um sich schmeißen, deren Sinn man nicht einmal durch ein Englischstudium zu erkennen vermag. Noch dazu, wenn die Schule schon 30 Jahre her ist. Klar hatte ich eine Ahnung was er mit Hardreset meinte. NUR WIE?

Im Handbuch nachschauen. Inhaltsverzeichnis nix. Stichwortregister: ne - oder doch: hartes zurücksetzen. Mensch das ist ja genauso blöde. Liest denn kein vernünftiger Mensch solche Handbücher? In den Urzustand / Ausgangszustand versetzen...

Also Hardreset. Und es klappte sogar. Stolz zeigte ich meiner Frau, daß ich einen Hardreset gemacht hatte. Seit dem schaut sie mich nur noch entgeistert an, wenn ich von dem Gerät spreche. Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß sie sich eh besser mit Word und Excel und so auskennt. Sie benutzt es regelmäßig auf der Arbeit und hat sogar mal einen Computerkurs belegt. Das schlimmste aber ist, daß sie sogar emailen kann und ich nicht. Aber das lerne ich auch noch. (Ein bißchen Konkurrenz belebt ja immer das Geschäft)

So, nun haben wir den Psion wieder im Urzustand. Meine Daten waren natürlich alle weg, machte aber nichts, denn bislang hatte ich ja nichts eingegeben. Also begann ich mir das Handbuch durchzulesen und merkte rasch, daß ich jemanden brauchte, den ich mit meinen speziellen Fragen nerven kann. Mein Verkäufer gab schon am gleichen Tag auf. Offenbar hat er noch nie mit dem Gerät mehr gemacht, als die Agenda gezeigt und Kontakte aufgerufen. Mein Spezi fand dann im Internet die Psionwelt und schickte eine Nachricht an Herrn Rode und mit dem habe ich mangels eMail jetzt schon öfters telefoniert. Ich glaube ich gehe ihm auf den Geist. [Anm. Jürgen:: So kann man das nicht sagen, doch telefonieren nervt. Demnächst machst Du das über eMail]



Die Kurzeinführung war für mich das Wichtigste am Handbuch. Gott-sei-Dank weiß ich schon was Dateien und Ordner sind, sonst wäre ich bei der Beschreibung schon verzweifelt.

Also habe ich mich auf WORD gestürzt. Ich dachte, daß ich das ja schon kenne. Denkste..