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Teil 12


Erst einmal muß ich mich entschuldigen, dafür, daß ich mich jetzt mehrere Wochen nicht gemeldet habe. Aber, wie es euch ja bestimmt auch manchmal so geht: Es gibt wichtigeres im Leben.

Familie, Beruf, Gesundheit.  Jetzt habe ich aber wieder einige Freiräume und möchte euch weiter über mein Zusammenleben mit dem Psion berichten. Wie ihr ja sicher noch wißt, sind meine Kenntnisse der Computertechnologie eher rudimentär und erweitern sich etwa so, wie Kinder lernen: ausprobieren, ausprobieren. Dies ist mit Sicherheit auch der Grund, warum ich dabei gehörig Federn lassen mußte. Aber davon später. Eines meiner Hauptprobleme ist, daß es offenbar keinerlei Leitfaden für Neulinge gibt, der nicht ein Grundwissen von Festplattenstruktur und Verzeichnisbäumen, von geschützten, unsichtbaren, oder von Systemdateien voraussetzt. Ahnungslos habe ich es locker geschafft, Dateien zu löschen, die nachher von irgendeinem Programm gebraucht wurde. Auch war mir absolut unverständlich, wie man den Überblick über duzende von Verzeichnisse behalten soll. Und so werfe ich allen Handbuchschreibern vor, daß Sie sich noch nie die Mühe gemacht haben, ihre eigenen Handbücher so zu lesen, wie sie ein Anfänger liest.

In den PsiFragen habe ich einige sehr gute Anleitungen – Schritt für Schritt – gefunden, die zumindest mir, es möglich machten einige Dinge rasch zu verstehen, aber oft wußte ich damit nicht, WARUM man es so und nicht anders tun sollte.

Auch vergessen offenbar die Freaks, daß man zwar mit dem Programm Assistant (oder Macro5, Extrabars) zwar quasi alles machen kann (via Makros) – aber alleine das Einfügen vorhandener Makros hat mich Stunden,  ja, Wochen gekostet. Und es wäre mir auch dann nicht gelungen, wenn der Herr Rode von Psionwelt nicht zwei Stunden Geduld aufgebracht hätte.

Aber am meisten hat mir da der Workshop des Psionwelt-Machers Fredy Ott geholfen: www.ott-nett.ch/macro5.htm. Ja, die Schweizer wissen halt auf was es ankommt. Wenn man es dann mal kapiert hat, ist es ganz einfach. So kann man Macros nutzen:
  • schon fertige
  • selbst "aufgezeichnete"
  • selbst geschriebene.
Für die selbstgeschriebenen bin ich offenbar noch nicht weit genug, aber die aufgezeichneten und die schon fertigen Macros sind jetzt auch für mich ein Thema.

Danken möchte ich an dieser Stelle einigen Programmierern, die ihre Makros so perfekt ausgearbeitet haben, daß man nichts mehr per Hand im sogenannten "Quellcode", also der Programmiersprache, ändern muß. Besonders die vielen Kleinprogramm rund um die eMail-Funktionen (Mailbuttler, DigestHändler, Dig2Digest, Reply) sind mir mittlerweile wichtiger als so manches gekaufte Programm. Schaut mal unter : www.psionwelt.de/programm/Macros.htm

Dann gibt es noch eine Unmenge an Macros, für alle möglichen Zwecke, die aber für den eigenen Psion erst angepasst werden muß. Manchmal muß nur ein Dateiname im Programmiertext geändert werden. Aber, schon daß ist zuviel für mich gewesen. Irgendwann habe ich es dann sogar gewagt und einfach geändert – nichts passierte. Das Geheimnis, so die Experten, liege daran, daß dieser Programmiercode erst noch umgewandelt werden muß.

Man hat es mir sogar gezeigt – aber ich dachte mir schon damals, vergeßt es einfach. Genug ist genug. Es reicht doch, daß ich es jetzt wenigstens schaffe ein Makro in Assistant einzubinden und zu starten! Also liebe Programmierer, denkt bei euren Makros an die vielen Unfähigen, für die es schon ein Hemmnis ist, Macros überhaupt in das entsprechende Startprogramm einzubauen. Was aber ist denn ein Macro und was unterscheidet es von einem Programm. Ich denke es mir so: Ein Programm ist eigenständig lauffähig. Einfach auf einen Psion aufspielen, anklicken, los geht’s. Ein Makro braucht immer das entsprechende Grundprogramm, um überhaupt zu funktionieren. Glücklicherweise haben sich die Programmierer von Macro5, Assistant und Extrabars auf einen "Standart" geeinigt, so daß die Macros untereinander wohl austauschbar sind. (Bitte korrigiert mich, so genau kenne ich mich dann doch nicht aus) Weiterhin kann ein Makro im sogenannten "Rekorder" aufgenommen werden. Besonders bei immer wiederkehrenden Tätigkeiten machen dann Macros richtig Spaß. Und sogar ich als Laie kann das recht einfach lernen. Stellt euch vor, ihr schreibt jeden Tag ein Tagebuch. Jeden Tag tippt ihr in euer Tagebuch ein: "Leerzeile Leerzeile Bericht von Karl L., es ist der :" Dann kann man dies einmal aufzeichnen und anschließend so oft man möchte, wiederholen.

Man startet dazu einfach den Rekorder, tippt alles, wie oben und wenn man fertig ist, wechselt man wieder in den Rekorder und beendet die Aufnahme. Jetzt kommt das Problem: Der Programmiercode erscheint und man muß im Menü noch "Übersetzen" anklicken. ERST dann ist das Macro wirklich ein Macro.

Nun in das entsprechende Grundprogramm einbinden (Nach dem Motto: Die Taste CTRL+T startet das Tagebuch-Macro, wie genau das geht, lest ihr z.B. bei Mario´s Assistant in der Anleitung).

Wem das zuviel ist, dem empfehle ich das Macro: QuickRecord auf Pnicolas Seite. Damit kann man ohne Zwischenschritte ein Macro aufnehmen und so oft man mag abspielen. Ziemlich einfach, wenn man es dann mal begriffen hat. Ihr seht: MACROS erleichtern enorm das Leben und die Anzahl der Macros wächst ständig. Schaut euch bei den Psionwelt-Macros mal um und besucht Marios Seite, es ist leichter als man denkt.

Und wenn euch meine kurze Ausführung neugierig gemacht hat, dann empfehle ich euch das Studium des Macro5-Workshops. Man braucht wirklich nicht lange, um ihn durchzuarbeiten, und durch das garantierte Erfolgserlebniss macht es auch noch Spaß. Den Lohn werdet ihr bei eurer täglichen Arbeit mit dem Psion ernten.

Euer Karl L. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Diesmal mit eMail-Adresse, damit ich auch mal Post bekomme :-)